Was kostet ein B2B-Shop 2026? Preismodelle, Kosten je Lösung, versteckte Kosten und ROI im Überblick, für Großhandelsmarken. Alle Preise in Euro.
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Eine B2B-E-Commerce-Plattform kostet eine Großhandelsmarke zwischen etwa 50 € pro Monat für ein spezialisiertes B2B-Bestellportal und mehr als 2.000 € pro Monat für Shopify Plus oder eine Enterprise-Suite, jeweils vor der Implementierung. Marktplätze verlangen keine Abogebühr, behalten aber einen Anteil jeder Bestellung ein, und ein individuell entwickeltes Portal beginnt bei mehreren zehntausend Euro.
Die monatliche Gebühr ist allerdings selten die ganze Wahrheit. Integrationen, zusätzliche Apps, Gebühren pro Nutzer, Zahlungsgebühren und die Stunden, die Ihr Team mit dem Abtippen von Bestellungen verbringt, entscheiden oft darüber, was Großhandelssoftware wirklich kostet. In diesem Leitfaden erklären wir die Preismodelle, was jede Art von B2B-Shop-System 2026 kostet, welche versteckten Kosten Sie einplanen sollten und wie Sie berechnen, ob sich die Investition lohnt.
Alle Preise sind Einstiegspreise ohne MwSt., entnommen von den Websites der Anbieter im Oktober 2026. Wenn Sie noch eine Plattform auswählen, beginnen Sie mit unserem Vergleich der besten B2B-E-Commerce-Plattformen für Großhandelsmarken.
B2B-Shop Kosten im Überblick
Diese Tabelle vergleicht die wichtigsten Optionen, die Großhandelsmarken in Betracht ziehen: von B2B-Funktionen in Ihrem bestehenden Webshop über ein eigenes Portal bis zum Verkauf über einen Marktplatz.
Art der Lösung | Einstiegspreis | Wie Sie bezahlen | Geeignet für |
|---|---|---|---|
Native Shopify-B2B-Funktionen | Enthalten in Basic (36 €/Monat), Grow (105 €/Monat) und Advanced (384 €/Monat) | Monatlicher Tarif plus Zahlungsgebühren | D2C-Marken mit wenigen Geschäftskunden |
Shopify-Großhandels-App | SparkLayer ab 49 USD/Monat, zusätzlich zu Ihrem Shopify-Tarif | Stufen nach Bestellvolumen plus Gebühr pro zusätzlichem Vertriebsmitarbeiter | Shopify-Marken, die B2B-Bestellungen ergänzen |
WooCommerce-B2B-Plugin | Ab 133 €/Jahr | Jahreslizenz plus Hosting und Entwicklung | Marken mit eigenem WordPress-Know-how |
Spezialisiertes B2B-Bestellportal | Orderchamp Cloud ab 49 €/Monat; Komplettpaket ab 299 €/Monat | Abonnement, keine Provision auf Bestellungen | Großhandelsorientierte Marken, die an Einzelhändler verkaufen |
Großhandelsplattform für Mode | Brandboom ab 50 USD/Monat; JOOR und NuORDER auf Anfrage | Pro Nutzer oder nach Stufe, plus Implementierung | Modemarken mit saisonalen Kollektionen |
Shopify Plus | Ab 2.100 €/Monat | Laufzeit 1 oder 3 Jahre, plus Zahlungsgebühren | D2C-orientierte Marken, die B2B in einem Admin wollen |
Enterprise-B2B-Suite | Shopware Evolve ab 2.400 €/Monat; Sana, Adobe Commerce und Spryker auf Anfrage | Lizenz nach Umsatz oder GMV, plus Implementierungspartner | Distributoren mit komplexen ERP-Prozessen |
Großhandelsmarktplatz | Keine Abogebühr | Provision oder Gebühren pro Bestellung | Neue Einzelhändler gewinnen |
Individuelle Entwicklung | Mehrere zehntausend Euro vorab | Projektpreis plus Hosting und Wartung | Einzigartige Prozesse und ein eigenes Entwicklerteam |

Einstiegspreise ohne MwSt., laut Websites der Anbieter am 29. Oktober 2026. Höhere Tarife, Zusatzmodule und Implementierung kosten extra.
B2B-E-Commerce-Preismodelle erklärt
Zwei Plattformen mit demselben Monatspreis können am Ende sehr unterschiedlich viel kosten, je nachdem, wie sie abrechnen. Das sind die fünf Preismodelle, auf die Sie stoßen werden.
Feste monatliche Abogebühr
Sie zahlen eine feste Gebühr pro Monat oder Jahr, meist in Stufen nach Funktionsumfang. Dieses Modell lässt sich am einfachsten budgetieren. Prüfen Sie, was der Einstiegstarif nicht enthält: Integrationen, die Anzahl der Kunden oder Kataloge und der Zugang für Vertriebsmitarbeiter sind die üblichen Grenzen.
Preise nach Umsatz oder GMV
Viele B2B-Plattformen koppeln den Preis an den Bestellwert, den Sie über sie abwickeln. Shopware, Adobe Commerce und BigCommerce nutzen Ihr Bruttowarenvolumen (GMV), um Ihren Tarif oder Ihre Gebühren festzulegen. So bleibt der Einstiegspreis niedrig, aber Ihre Rechnung wächst mit Ihrem Großhandel. Fragen Sie deshalb, wo die nächste Schwelle liegt.
Pro Nutzer oder pro Vertriebsmitarbeiter
Manche Tools rechnen pro Arbeitsplatz ab. JOOR berechnet seinen Pro-Tarif pro Nutzer, und SparkLayer verlangt 39 USD pro Monat für jeden Vertriebsmitarbeiter über dem Limit Ihres Tarifs. Mit einigen Außendienstlern, Handelsvertretern und einem Innendienst können die Gebühren pro Platz den Grundpreis schnell übersteigen.
Provision pro Bestellung
Marktplätze verlangen meist nichts im Voraus und behalten stattdessen einen Prozentsatz jeder Bestellung ein. Das funktioniert gut, wenn der Marktplatz Ihnen neue Einzelhändler bringt. Teuer wird es, wenn Ihre bestehenden Einzelhändler Monat für Monat darüber nachbestellen.
Lizenz plus Implementierung
Enterprise-Suiten und individuelle Entwicklungen kombinieren oft eine Lizenz mit einem separaten Implementierungsprojekt, das eine Partneragentur umsetzt. Im ersten Jahr kann die Implementierung mehr kosten als die Lizenz. NuORDER zum Beispiel beziffert den Wert seiner eigenen Implementierung auf 7.500 USD oder mehr.
Was B2B-Bestellsoftware kostet, nach Art der Lösung
Native Shopify-B2B-Funktionen und Großhandels-Apps
Seit dem 2. April 2026 enthält Shopify seine zentralen B2B-Funktionen ohne Aufpreis in den Tarifen Basic, Grow und Advanced. Sie erhalten Firmenprofile, bis zu drei aktive B2B-Kataloge, Staffelpreise und Zahlungsziele. Kataloge für einzelne Firmen, Anzahlungen und Teilzahlungen bleiben Shopify Plus vorbehalten. Details lesen Sie in Shopify-Großhandel ohne Shopify Plus.
Brauchen Sie mehr in einem Standardtarif, ergänzen Großhandels-Apps Ihren Shop um B2B-Bestellungen. SparkLayer kostet zum Beispiel 49, 149 oder 299 USD pro Monat, je nachdem, wie viele Bestellungen Sie abwickeln, plus 39 USD für jeden zusätzlichen Vertriebsmitarbeiter. Sehen Sie, wie Orderchamp Cloud im Vergleich zu SparkLayer abschneidet.
WooCommerce-B2B-Plugins
Bei WooCommerce kommen B2B-Funktionen aus Plugins mit Jahreslizenz. B2B for WooCommerce kostet 133 € pro Jahr, und B2BKing beginnt bei 199 USD für das erste Jahr auf einer Website. Die Lizenz ist günstig, aber Hosting, Updates, Theme-Anpassungen und Entwicklerstunden für alles Individuelle tragen Sie selbst. Vergleichen Sie WooCommerce B2B mit Orderchamp Cloud.
Spezialisierte B2B-Bestellportale
Ein spezialisiertes B2B-Bestellportal ist Software, die nur für den Großhandel gebaut ist. Einzelhändler melden sich an, sehen ihre eigenen Preise und ihr Sortiment und bestellen selbstständig nach. Da es als Abonnement (SaaS) läuft, gibt es kein Entwicklungsprojekt und keine Provision auf Ihre Bestellungen. Die Preise in dieser Kategorie sind meist öffentlich und liegen deutlich unter denen von E-Commerce-Suiten: Orderchamp Cloud beginnt bei 49 € pro Monat, das Komplettpaket bei 299 € pro Monat.
In diese Kategorie gehört das B2B-Portal von Orderchamp Cloud, und hier landen die meisten wachsenden Marken, wenn sie Excel für Großhandelsbestellungen ersetzen.
Großhandelsplattformen für Mode
Modemarken mit saisonalen Kollektionen schauen sich oft JOOR, NuORDER und Brandboom an. Brandboom veröffentlicht seine Preise: ab 50 USD pro Monat bei jährlicher Abrechnung für bis zu 25 Produkte und ab 5.000 USD pro Jahr für den Business-Tarif mit API- und ERP-Anbindung. JOOR und NuORDER nennen Preise nur auf Anfrage. JOOR berechnet seinen Pro-Tarif pro Nutzer und gibt an, keine Provision zu nehmen und die Einrichtungsgebühren einzuschließen. Vergleichen Sie die Optionen in 5 JOOR-Alternativen für Großhandelsmarken oder sehen Sie JOOR und NuORDER im direkten Vergleich mit Orderchamp Cloud.
Shopify Plus
Shopify Plus beginnt bei 2.100 € pro Monat mit einer Laufzeit von einem oder drei Jahren. Es hebt die Grenze von drei Katalogen auf und ergänzt firmenspezifische Kataloge, Anzahlungen und Teilzahlungen. Das lohnt sich für D2C-orientierte Marken, die den Großhandel im selben Shopify-Admin führen wollen. Für großhandelsorientierte Marken ist es ein großer Kostensprung für Funktionen, die ein B2B-Portal standardmäßig enthält. Lesen Sie Shopify Plus B2B vs. Orderchamp Cloud und die Grenzen von Shopify Plus B2B.
Enterprise-B2B-Commerce-Suiten
Plattformen wie Sana Commerce, Adobe Commerce, Spryker, OroCommerce und die B2B Edition von BigCommerce sind für Distributoren und Hersteller mit großen Katalogen und tiefer ERP-Integration gebaut. Die meisten veröffentlichen keine Preise und erstellen Angebote auf Basis Ihres Umsatzes oder Bestellvolumens. Shopware ist eine Ausnahme: Der Tarif Rise beginnt bei 600 € pro Monat, und die B2B-Funktionen beginnen mit Evolve ab 2.400 € pro Monat. Rechnen Sie zusätzlich mit einem Implementierungspartner. Vergleichen Sie Orderchamp Cloud mit Sana Commerce, Adobe Commerce, Shopware und BigCommerce B2B.
Großhandelsmarktplätze
Marktplätze wie Faire, Ankorstore und der Orderchamp-Marktplatz verlangen keine Monatsgebühr. Stattdessen zahlen Sie pro Bestellung, meist als Provision oder Gebühr auf den Bestellwert. Die Höhe hängt vom Marktplatz ab und davon, ob es sich um eine Erstbestellung oder eine Nachbestellung handelt. Prüfen Sie deshalb die aktuellen Konditionen, bevor Sie vergleichen. Lesen Sie, wie B2B-Marktplätze funktionieren.
Individuelle Entwicklung
Ein eigenes B2B-Portal mit einer Agentur zu entwickeln, gibt Ihnen volle Kontrolle. Die Angebote liegen aber meist schon vor dem Launch bei mehreren zehntausend Euro, gefolgt von Hosting, Sicherheitsupdates und einem Wartungsvertrag. Das lohnt sich nur, wenn Ihr Bestellprozess wirklich anders ist als bei allen anderen. Mehr dazu im Abschnitt „Selbst entwickeln oder kaufen“ weiter unten.
Versteckte Kosten im B2B-E-Commerce

Diese Kosten stehen auf keiner Preisseite, tauchen aber in Ihrem ersten Jahr auf.
Implementierung und Einrichtung. Enterprise-Plattformen und individuelle Entwicklungen können im ersten Jahr mehr in der Einrichtung kosten als im Betrieb. Fragen Sie nach einem Festpreisangebot und prüfen Sie, ob Onboarding und Schulung enthalten sind.
ERP- und Buchhaltungsintegrationen. Die Anbindung Ihres ERP-, Buchhaltungs- oder Lagersystems kann ein Middleware-Abo oder ein Entwicklungsprojekt bedeuten. Prüfen Sie, welche Integrationen sofort einsatzbereit sind. Unser Leitfaden zur API-Integration im B2B erklärt die Optionen, und EDI ist noch einmal ein eigener Kostenpunkt.
Zusätzliche Apps und Plugins. Auf allgemeinen E-Commerce-Plattformen kommen Funktionen wie kundenspezifische Preise, Schnellbestellformulare und Bestellungen durch Vertriebsmitarbeiter oft aus separaten Apps, jede mit eigener Monatsgebühr.
Gebühren pro Nutzer und Vertriebsmitarbeiter. Ein niedriger Grundpreis kann schnell wachsen, sobald Sie Vertriebsmitarbeiter, Handelsvertreter und Innendienst hinzufügen.
Zahlungs- und Transaktionsgebühren. Kartengebühren, Plattformgebühren und Auszahlungsgebühren gehen alle von Ihrer Marge ab. Shopify erhebt zum Beispiel je nach Tarif eine Gebühr von 0,2 % bis 2 %, wenn Sie einen externen Zahlungsanbieter nutzen. Mehr dazu in unserem Beitrag über Zahlungsbedingungen im Großhandel.
Produktdaten und Migration. Produkte, Varianten, Preise und Kundendaten in ein neues System zu übertragen, kostet Zeit. Saubere Produktdaten im Großhandel machen das deutlich schneller.
Onboarding und Akzeptanz bei Einzelhändlern. Ein Portal spart nur Zeit, wenn Einzelhändler es nutzen. Planen Sie Zeit ein, um sie einzuladen, freizuschalten und zu unterstützen. Unser Leitfaden zum Onboarding von Einzelhändlern zeigt, wie das geht.
Verwaltungsaufwand, der nicht verschwindet. Wenn Bestellungen weiterhin per E-Mail, als PDF und auf Messen eintreffen, muss sie immer noch jemand abtippen. Das ist oft der größte Kostenpunkt von allen.
Die Kosten des Nichtstuns: manuelle Auftragserfassung
Die teuerste Option ist oft die, die nie auf einer Rechnung erscheint. Wenn Ihre Großhandelsbestellungen noch per E-Mail, Telefon, WhatsApp oder auf Papier von Messen kommen, zahlen Sie bereits für Bestellsoftware, nur eben in Arbeitsstunden.
Nehmen wir eine Marke, die 200 Großhandelsbestellungen pro Monat erhält und für jede rund 12 Minuten braucht, um sie zu lesen, mit dem Lagerbestand abzugleichen, zu erfassen und zu bestätigen. Das sind 40 Stunden im Monat oder etwa 1.200 € bei Vollkosten von 30 € pro Stunde, noch bevor Sie Tippfehler, Falschlieferungen und langsamere Nachbestellungen mitrechnen.
Genau diese Zeit gewinnen Marken zurück, wenn sie auf ein Portal umsteigen. Die Wohnaccessoire-Marke Modeus hat den Anteil manueller Bestellungen nach dem Start ihres B2B-Portals von über 50 % auf unter 10 % gesenkt. Die Teemarke Arelo erhält inzwischen 70 bis 80 % der Bestellungen von Einzelhändlern über ihr Portal und hat den manuellen Aufwand um 30 % reduziert. Bestellungen, die weiterhin per E-Mail oder PDF eintreffen, wandelt AI Order Convert ohne Abtippen in Aufträge um.
So berechnen Sie den ROI von B2B-E-Commerce-Software
Um herauszufinden, ob sich eine Plattform rechnet, vergleichen Sie ihre Gesamtkosten mit dem, was sie Ihnen spart und einbringt.
Rechnen Sie die Gesamtkosten (TCO) zusammen. Abo oder Lizenz, Implementierung, Integrationen, Apps, zusätzliche Nutzer und Zahlungsgebühren, über drei Jahre.
Schätzen Sie die eingesparte Zeit. Multiplizieren Sie die Stunden für Erfassung, Kontrolle und Nachfassen, die künftig wegfallen, mit Ihren Stundenkosten.
Zählen Sie die vermiedenen Fehler. Falsche Preise und falsche Artikel führen zu Retouren und Gutschriften, die Geld und Vertrauen kosten.
Rechnen Sie Mehrumsatz hinzu. Wenn Einzelhändler jederzeit nachbestellen können, ohne auf einen Vertriebsmitarbeiter oder eine E-Mail-Antwort zu warten, kann schon ein kleiner Anstieg bei Nachbestellungen das Abo decken.
Teilen Sie die Kosten durch den monatlichen Gewinn, um Ihre Amortisationszeit in Monaten zu erhalten.
Am Beispiel oben: Wenn ein Portal für 299 € pro Monat 75 % dieser 200 Bestellungen online verlagert, sparen Sie rund 30 Stunden oder 900 € pro Monat. Die Software amortisiert sich im ersten Monat, bevor Sie auch nur eine zusätzliche Nachbestellung mitrechnen.
Über drei Jahre sieht allein das Abo zu Einstiegslistenpreisen so aus:
Plattform | Einstiegspreis pro Monat | 3 Jahre, nur Abo |
|---|---|---|
Orderchamp Cloud Flex | 49 € plus variable Gebühr | 1.764 € plus variable Gebühr |
Orderchamp Cloud Fixed | 299 € | 10.764 € |
Shopify Plus | 2.100 € | 75.600 € |
Shopware Evolve | 2.400 € | 86.400 € |
Einstiegslistenpreise ohne MwSt., Apps, Implementierung und Zahlungsgebühren. Orderchamp Cloud ist bei jährlicher Abrechnung 16 % günstiger.
Selbst entwickeln oder kaufen: Lohnt sich ein eigenes B2B-Portal?
Eine Eigenentwicklung liefert ein Portal, das genau das tut, was Sie wollen, aber Sie sind auch für jeden Fehler, jedes Update und jeden Sicherheitspatch verantwortlich. Für die meisten Marken gewinnt der Kauf, bei den Kosten wie bei der Geschwindigkeit.
Kaufen Sie, wenn Ihre Anforderungen dem Großhandelsstandard entsprechen: kundenspezifische Preise, Mindestbestellmengen, Zahlungsbedingungen, Nachbestellungen, Vertriebsmitarbeiter und Anbindungen an gängige ERP-Systeme. Sie können in Tagen oder Wochen live gehen, und der Anbieter entwickelt das Produkt laufend weiter.
Entwickeln Sie nur selbst, wenn Ihr Bestellprozess wirklich einzigartig ist, Sie eigene Entwickler haben und bereit sind, die Wartung über Jahre zu finanzieren.
Passen Sie stattdessen an. Ein SaaS-Portal mit eigener Domain, eigenem Branding und einer API erfüllt die meisten Anforderungen nach dem Motto „Es muss unser eigenes sein“. Lesen Sie, wie Sie Ihren eigenen Großhandels-Webshop erstellen.
Abo oder Marktplatzprovision: Wann rechnet sich Ihr eigenes Portal?
Marktplatzprovisionen wirken günstig, weil Sie nichts im Voraus zahlen. Die Rechnung ändert sich, sobald Einzelhändler nachbestellen.
Um Ihren Break-even-Punkt zu finden, teilen Sie Ihr monatliches Portal-Abo durch den Provisionssatz, den Sie auf Nachbestellungen zahlen. Sobald Ihre monatlichen Nachbestellungen diesen Betrag übersteigen, ist jeder weitere Euro Marge, die Sie auf einem provisionsfreien Portal behalten.
Das macht Marktplätze nicht zur falschen Wahl. Sie gehören zu den besten Wegen, um neue Einzelhändler zu finden. Für die meisten Marken funktioniert eine Kombination: Gewinnen Sie neue Händler über einen Marktplatz und verlagern Sie deren Nachbestellungen in Ihr eigenes Markenportal. Orderchamp bietet beides: den Marktplatz für neue Einzelhändler und Orderchamp Cloud für die Einzelhändler, die Sie bereits haben.
Wie viel sollten Sie einplanen? Ein Leitfaden nach Phase
Einstieg in den Großhandel, mit einer Handvoll Einzelhändler. Native Shopify-B2B-Funktionen oder ein Einstiegsportal ab rund 50 € pro Monat, plus ein Marktplatz für die ersten Händler. Halten Sie die Fixkosten niedrig, bis Sie wissen, dass der Großhandel für Sie funktioniert.
Wachstum, mit Dutzenden bis Hunderten Einzelhändlern, Vertriebsmitarbeitern und Messen. Ein spezialisiertes B2B-Portal mit Sales App und Integrationen, typischerweise einige hundert Euro pro Monat. In dieser Phase kosten manuelle Bestellungen am meisten, deshalb amortisiert sich Automatisierung hier am schnellsten. Ergänzen Sie eine App zur Auftragserfassung für Ihren Außendienst und für Bestellungen auf Messen.
Skalierung, mit mehreren Märkten, komplexen Preisen und einem ERP im Zentrum. Ein Komplettpaket mit Unterstützung für individuelle Integrationen oder eine Enterprise-Plattform, wenn Sie auf demselben System auch D2C in großem Stil betreiben. Planen Sie Budget für Integrationen und einen längeren Rollout ein, und legen Sie Ihre Preisstrategie für den Großhandel fest, bevor Sie migrieren.
Was Orderchamp Cloud kostet
Orderchamp Cloud veröffentlicht seine Preise. Jeder Tarif enthält alle B2B-Funktionen, unbegrenzt viele Geschäftskunden und null Provision auf Ihre Bestellungen, ohne Einrichtungs- oder Entwicklungsgebühren.
Flex, ab 49 € pro Monat plus variable Gebühr. Das gebrandete B2B-Portal und die Sales App für einen Nutzer, mit Self-Service-Onboarding, integrierten Zahlungen und nativen Integrationen.
Fixed, ab 299 € pro Monat. Die komplette Cloud-Suite, Preis abhängig von Ihrem GMV, ohne variable Gebühren. Dazu kommen unbegrenzt viele Sales-App-Nutzer, AI Order Convert, Dropship Automation, persönliches Onboarding und Support sowie Unterstützung bei individuellen ERP-, PIM- und WMS-Integrationen.
Bei jährlicher Abrechnung sparen Sie 16 %. Integrierte Zahlungen laufen zu veröffentlichten Konditionen, von 0,13 € für eine SEPA-Überweisung bis 1,19 % plus 0,10 € für eine EU-Verbraucherkarte. Orderchamp Cloud verbindet sich mit über 60 Tools, darunter Exact Online, Shopify und WooCommerce.
Als die Naturkosmetikmarke The Lekker Company ihre Optionen verglich, kostete Orderchamp Cloud etwa ein Zehntel von Shopify Plus. Lesen Sie ihre Geschichte.
Fazit: Was sollte B2B-E-Commerce Sie kosten?
Für die meisten Großhandelsmarken, die an unabhängige Einzelhändler verkaufen, bietet ein spezialisiertes B2B-Portal das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: veröffentlichte Preise ab 49 € pro Monat, keine Provision und keine der Implementierungskosten einer Enterprise-Suite. Shopify Plus und Enterprise-Plattformen sind sinnvoll, wenn Sie B2B und D2C in großem Stil auf einem System brauchen und das passende Budget haben. Marktplätze sind ihre Provision für neue Einzelhändler wert, nicht für Nachbestellungen.
Egal, wofür Sie sich entscheiden: Vergleichen Sie die Gesamtkosten über drei Jahre statt der Monatsgebühr, und rechnen Sie die Stunden ein, die Sie künftig nicht mehr mit manuellen Bestellungen verbringen.
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